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Heilpflanze des Monats
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Pulsatilla pratensis, Wiesenküchenschelle |
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Familie: Ranunculaceae · Hahnenfußgewächse
Beschreibung: Die glockenförmig geneigten, kräftig blauvioletten Blüten der Wiesenküchenschelle erscheinen im zeitigen Frühjahr. Erst danach entwickeln sich die stark zerschlitzten Laubblätter.
Kulturgeschichte: Der in manchen Gegenden gebräuchliche Name Kuhschelle bezieht sich auf den Gattungsnamen Pulsatilla, der so viel bedeutet wie Kuhglocke. Die noch geschlossenen Blütenköpfe erinnern tatsächlich entfernt daran. |
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Angewandter Pflanzenteil: Herba Pulsatillae, das Blatt.
Wirksame Inhaltsstoffe: Im frischen Zustand enthalten die Blätter das örtlich reizende Protoanemonin, das beim Trocknen über Anemonin in die unwirksame Anemoninsäure zerfällt.
Wirkung: Die Inhaltsstoffe verursachen Vergiftungserscheinungen, die sich durch Schwindel, Ohnmacht, gelegentlich auch Krämpfe und Entzündungen der ableitenden Harnwege äußern.
Anwendung: In der Homöopathie ist die Droge nach wie vor geschätzt. Behandelt werden Depressionszustände, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsstörungen, Ekzeme, Venenentzündungen, Krampfadern und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. | |
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Apothekerin
Angelika
Nettelbeck-Tesch e. K.
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