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Pilz des Monats
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Calocybe gambosa · Mairitterling
Jede Pilzart hat eine bestimmte Erscheinungszeit. Mairitterling bedeutet also, dass dieser Pilz im Monat Mai anzutreffen ist. Mykologen, die sich in früheren Jahrhunderten mit diesem Pilz beschäftigt haben, gaben ihm den Namen Tricholoma Georgii (Clus.), weil sie ihn regelmäßig erstmals am Georgstag, also am 23. April beobachteten. |
Erkennungsmerkmale
| Hut: |
Bis 12 cm breit, ziemlich derbfleischig, anfangs glockig gewölbt, später mit welligem Rand, weiß bis elfenbeinfarbig. |
| Lamellen: |
Weiß, ziemlich dicht gedrängt stehend, um den Stiel herum deutlich ausgerandet. |
| Stiel: |
Kräftig, weiß bis gelblich, festfleischig, am unteren Ende meistens keulig verdickt. |
| Fleisch: |
Weiß, im Stiel faserig, mit einem auffallendem Geruch nach Mehl, der ein wichtiges Erkennungsmerkmal darstellt. |
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Vorkommen
Auf Wiesen, unter Gebüschen, an Waldrändern, schon Ende April erscheinend, häufiger dann im Mai und selten auch noch später, oft in sogenannten Hexenringen.
Verwechslungsmöglichkeiten
Gleichzeitig mit dem Mairitterling erscheint ein sehr giftiger Pilz, mit dem man ihn nicht verwechseln darf. Das ist der Ziegelrote Rißpilz, Inocybe Patouillardi Bres. Dieser Giftpilz ist wesentlich kleiner, ohne Mehlgeruch, mehr spitzhütig, nur jung rein weiß später aber durch sein auffallend rötendes Fleisch klar unterscheidbar.
Verwendungsmöglichkeiten
Der Mairitterling wird von vielen Sammlern hochgeschätzt. Größere Mengen dieses Pilzes sollen den Blutzuckergehalt beeinflussen. Empfindlichen Personen wird deshalb zu besonderer Vorsicht geraten. |
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Apothekerin
Angelika
Nettelbeck-Tesch e. K.
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Login
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