Die besten und schlechtesten Wege, das Rauchen aufzugeben
Sie hatten sich zum Jahreswechsel vorgenommen, nicht mehr zu rauchen? Haben Sie durchgehalten? Seien Sie ehrlich! Hier die besten und die schlechtesten Methoden, um sich von der Zigartette zu verabschieden.
Nikotin-Ersatz-Methode
Nikotin-Pflaster, spezielle Nasen-Sprays oder Nikotin-Kaugummis - auch wenn Sie es schon einmal erfolglos ausprobiert haben, sollten Sie diese Möglichkeiten nicht einfach so von der Hand weisen. Vielleicht haben Sie diese Ersatzmethoden nur falsch angewendet. Wichtig: lange genug durchhalten. Fragen Sie in unserer Apotheke nach den Ersatzmitteln.
Nikotin-Kaugummi
Es gibt ihn in zwei Stärken (2 mg oder 4 mg). Wobei die höhere Dosierung verschreibungspflichtig ist. Starke Raucher sollten mit der höheren Dosis starten. Wer weniger raucht, kann es mit den 2 mg-Kaugummis probieren. Eines ist sicher: Nikotin-Kaugummi kann den Gieper auf den Glimmstängel unterdrücken, wenn genügend Nikotin durch den Kaugummi im Blut aufgebaut wird. Um das Nikotin aus dem Kaugummi gut zu absorbieren, kauen Sie ihn langsam, und lassen Sie dann den Kaugummi versteckt in Ihrer Wange weiter wirken. Vorteil: relativ leichte Dosierung.
Nikotin-Pflaster
Auch diese gibt es in unterschiedlichen Stärken: 10 mg, 20 mg und 30 mg. Alle Pflaster haben den Vorteil, dass sie eine permanente Nikotindosis durch die Haut ins Blut abgeben und leicht anzuwenden sind. Mit dem 24 Stunden-Pflaster können Sie auch die morgendlichen Entzugserscheinungen abwenden. Nachteil: mögliche Reaktionen bei einer Pflasterallergie.
Nikotin-Nasenspray
Experten bezeichnen diese Form des Nikotinersatzes als die erfolgreichste. Eine Sprüheinheit gibt in kürzester Zeit über die Nasenscheidewand Nikotin ins Blut ab. Empfohlen wird es besonders für sehr starke Raucher, die schon alles Mögliche ausprobiert haben. Das Spray ist verschreibungspflichtig. Vorteil: schnelle Wirksamkeit. Nachteil: etwas schwierig anzuwenden. Es kann zu Schleimhautirritationen kommen.
Andere Entwöhn-Hilfen:
- Dummys: Das sind Zigaretten aus Plastik. Zum "Rauchen" werden sie angepiekt. Wenn man daran zieht, geben Sie ein Kräuteraroma ab.
- Kräuterzigaretten: Obwohl sie kein Nikotin enthalten, sollen sie den Organismus schädigen.
- Spezielle Filter: Sie gibt es in verschiedenen Stärken und sollen aus den aufgesteckten Zigaretten die schädlichen Stoffe herausfiltern.
- Entwöhnungs-Tee: Er ist mit dem chinesischen Kraut Kudzu versetzt und soll beim Abgewöhnen helfen.
- Homöopathie: Die Tropfen (Antinicoticum) sollen das Entwöhnen erleichtern.
- Akupunktur und Hypnose: gut zur Unterstützung.