Malvaceae · Malvengewächse
Die meist zweijährige, selten ausdauernde Pflanze erscheint zunächst als Blattrosette, aus der dann ein hoher, verzweigter, rauhaariger Stängel mit langgestielten, fünf- bis siebenlappigen Blättern emporwächst. Die in den Blattachseln stehenden, gestielten Blütenkelche haben fünf hellkarminrote oder violette Blütenblätter.
Die scheibenförmige Frucht, die aus vielen einsamigen Teilfrüchten besteht, wird Käschen genannt und roh gegessen. Die Blüten dienen gelegentlich zum Färben feiner Gewebe.
Herba Malvae, das Blatt, und Flores Malvae, die Blüten.
Schleimstoffe.
Die Schleimstoffe wirken als mildes Expektorans.
Innerlich bei entzündlichen Erkrankungen der oberen Luftwege, bei Angina und Gastroenteritis. Die im Handel als Afrikanische Malvenblüte bezeichnete Droge stammt von Hibiscus sabdariffa, dem Hibiskus.