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Der Pilz ...
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Choiromyces maeandriformis Vittadini · Weiße Trüffel
Trüffeln zu finden ist eine schwierige Angelegenheit. Auch dort wo sie wachsen, sind sie nur schwer zu entdecken; denn sie erheben nicht, wie andere Pilze, ihre Fruchtkörper über den Waldboden. Trüffeln leben unterirdisch. Sie gehören zur großen Zahl jener Pilze, die man mit dem Sammelnamen Hypogaeen bezeichnet. Sie aufzuspüren erfordert also einen besonders entwickelten Spürsinn oder eigens zu diesem Zweck abgerichtete Tiere. (Hunde, früher auch Bären.) |
Erkennungsmerkmale
Die Weiße Trüffel lebt unterirdisch. Sie sieht einer Kartoffel sehr ähnlich, ist wie diese braun gefärbt, erreicht eine Größe von 5-10 cm und ein Gewicht bis zu einem halben Kilogramm. Wenn man sie anschneidet, dann zeigen sich auf der Schnittfläche gelbbraune, vielfach gewundene Bänder. Daher hat diese Trüffel den Namen maeandriformis bekommen. Das Fleisch ist anfangs geruchlos. Erst wenn die Sporen reif werden, strömt die Knolle ein äußerst intensiv riechendes Aroma aus. Das soll Tiere anlocken, die dann die Sporen weiterverbreiten.
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Vorkommen
Die Weiße Trüffel ist kein sehr seltener Pilz; doch wird sie begreiflicherweise nur selten gefunden. Nur gelegentlich spitzen die Scheitelteile der Knollen aus dem Boden heraus. Man sucht sie am besten in lehmigen Buchenwäldern. Gelegentlich kommt sie aber auch außerhalb des Waldes in Äckern vor. Wenn man eine Trüffel gefunden hat, durchsucht man zweckmäßiger Weise auch die nähere Umgebung; denn Trüffeln wachsen gerne nesterweise.
Verwechslungsmöglichkeiten
Es gibt zahlreiche andere unterirdisch wachsende Trüffeln. Am häufigsten ist die Hirschtrüffel (Elaphomyces granulatus), die sich durch eine warzige Oberfläche unterscheidet. Sie ist nicht essbar.
Verwendungsmöglichkeiten
Die Weiße Trüffel ist ein begehrter Fund für den Feinschmecker. Man verwendet sie hauptsächlich als Gewürz. Feinkostgeschäfte sind an ihrem Ankauf interessiert. | |
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Apotheker
Matthias
von Bredow e. K.
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