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Heilpflanze des Monats
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Sorbus aucuparia · Eberesche, Vogelbeere |
Familie:
Rosaceae · Rosengewächse
Beschreibung:
Die Vogelbeere ist ein mittelgroßer, drei bis fünfzehn Meter hoher Baum oder Strauch mit lockerer Krone. Die Blätter sind zusammengesetzt, unpaarig gefiedert und verfärben sich im Herbst rotgolden. Der Baum blüht im Mai bis Juni mit reichblütigen Schirmrispen. Aus diesen entwickeln sich die orangeroten Früchte.
Kulturgeschichte:
Seit jeher werden die Früchte der Eberesche als Lockmittel beim Vogelfang benutzt (Name!). In der Volksheilkunde dienten die getrockneten Früchte auch als Stopfmittel. Auch wurde aus ihnen Sorbit gewonnen, ein Stoff, der als Zuckerersatz und Abführmittel dient. |
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Verwendeter Pflanzenteil:
Fructus Sorbi aucupariae, die Vogelbeeren.
Wirkung:
In den frischen Früchten ist Parasorbinsäure enthalten, ein Stoff, der starke Reizwirkung auf die Magen- und Darmschleimhaut ausübt, wodurch Erbrechen, starker Speichelfluss und mehr oder weniger ausgeprägte Verdauungsstörungen ausgelöst werden. Durch Trocknen oder Kochen wird dieser Stoff zerstört. Pektine und Gerbstoffe bleiben dabei erhalten.
Anwendung:
Heute nicht mehr gebräuchlich. | |
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