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Heilpflanze des Monats
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Iris pseudacorus, Sumpf-Schwertlilie |
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Familie: Iridaceae · Schwertliliengewächse
Beschreibung: Staudige Pflanze mit einem dicken, flachwachsenden Rhizom, schwertförmigen Grundblättern und kräftigen, mehrblütigen Stängeln. Die leuchtend gelben, äußeren Blütenblätter sind zurückgebogen, eiförmig bis breit lanzettlich, die inneren stehen aufrecht, sind zudem kleiner, kürzer und schmaler als die blumenblattartigen Griffeläste. Sie bevorzugt sumpfiges Gelände, Teichränder und Gräben, bisweilen dringt sie auch bis ins flache Wasser vor.
Kulturgeschichte: Die Sumpf-Schwertlilie wurde früher als Abführmittel gebraucht. Aus der pulverisierten Wurzel stellte man Schnupftabak her; bei Zahnschmerzen wurden getrocknete Wurzelscheiben auf das Zahnfleisch gelegt, ähnlich wie die sogenannten "Veilchenwurzeln", d. h. die Rhizome der Blauen Schwertlilie, Iris germanica. Ihre Samen sind häufig Bestandteil von Ersatzkaffee. |
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Angewandter Pflanzenteil: Die Sumpf-Schwertlilie ist heute als Droge nicht mehr gebräuchlich.
Wirksame Inhaltsstoffe: Irisin, Gerbstoffe und ein Gemisch chemisch noch nicht näher untersuchter Scharfstoffe.
Anwendung: In der Homöopathie wird eine Essenz aus frischen Rhizomen gegen Brechreiz und Durchfall verordnet.
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Linden-Apotheke
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Stefanie
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