Über die äußere Erscheinung und Ausstrahlung offenbart sich das innere Leben.
Schon immer haben Tiere und Menschen durch ihr äußeres Erscheinungsbild Angst, Sympathie, Angriffsbereitschaft und Gleichgültigkeit zum Ausdruck gebracht. Daher haben Menschen seit jeher versucht herauszufinden, warum bei verändertem Verhalten eines Menschen sich auch dessen äußeres Erscheinungsbild verändert.
Die Kette der bekannt gewordenen Beobachter oder Forscher auf dem Gebiet der Physiognomie ist lang: Genannt seien einige Namen wie Cesare Lombroso, Johann Caspar Lavater, Ernst Kretschmer, Carl Huter (1861-1912).
Die Aussagefähigkeit der Pathophysiognomie wurde leider häufig unterschätzt, zog doch die Denkmedizin mit ihrer Labor und Apparatediagnostik die Aufmerksamkeit in eine andere Richtung.
Oft ist es so, dass das, was in einem frühem Stadium erkennbar ist in den Gesichtszonen, noch nicht durch die Labormedizin nachweisbar ist-erst viel später, wenn das Geschehen schon pathologisch ist und ernste Zeichen da sind, greift die Labordiagnostik.
Die Reflexzonen geben im diagnostischen Sinne Auskunft über den Zustand bzw. Belastungen innerer Organe (Patho-Physiognomie). Hierdurch ist es möglich, metabolische Störungen und Krankheiten wie Vorstufen davon im Gesicht herauszulesen.
Durch das Anwenden der Pathophysiognomie ist es auch möglich, präventiv zu arbeiten.
Die Organe und ihre Funktionen können sanft und durch natürliche Mittel gestärkt werden. Das richtige Mittel, die richtige Pflanze zum richtigen Zeitpunkt ist auch Thema dieses Seminar und wird fließend mit der Pathophysiognomie verbunden Durch rechtzeitige Stärkung der Organe kann wirksam und mit natürlichen Mitteln das pathogene Geschehen gebremst und verändert werden. Insbesondere die Phytotherapie, die Homöopathie, TEM (traditionelle europäische Medizin) und alle anderen natürlichen Therapieformen eignen sich hervorragend dazu, in der Folge einer pathophysiognomischen Diagnose die betroffenen Organe und deren Funktionen zu stärken.