Das Portal erfordert für einige Funktionen einen Browser mit aktiver Unterstützung für verschiedene JavaScript-Aufrufe.
Leider unterstützt Ihr Browser diese nicht, so dass es zu Einschränkungen der Funktionalität kommen kann.
www.rezeptboy.de Bestellen Sie einfach mit Ihrem IPhone Ihre Rezepte bei uns über Rezeptboy. Infos und wie Sie das App runterladen unter www.rezeptboy.de
facebook.com/eisbaer.apotheke
Seiteninhalt ausdruckenDemenz
B-Vitamine verzögern die Demenz-Entwicklung
Könnten wir den Ausbruch einer Alzheimer-Demenz um fünf Jahre verzögern, würde sich die Anzahl der Betroffenen halbieren. Prävention spielt daher auch wegen enormer Gesundheitskosten durch Demenz eine entscheidende Rolle. Neue Studiendaten belegen einen signifikanten Effekt von B-Vitaminen.

9,4 Milliarden Euro wurden 2008 in Deutschland für die Behandlung von Demenzerkrankungen ausgegeben (2). Zurzeit leiden laut aktuellem Demenz-Report etwa 1,3 Millionen Deutsche an Demenz (3). Besonders in den ostdeutschen Bundesländern ist der Anteil aufgrund vieler älterer Menschen und der Abwanderung Jüngerer sehr hoch. Die Tendenz ist weiter steigend.


Effektive Vorbeugung verbessert nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sie entlastet auch die Angehörigen und schließlich auch das Gesundheitssystem. B-Vitamine können nach aktueller Studienlage eine einfache, sichere und kostengünstige Strategie sein, der Entwicklung einer Alzheimer-Erkrankung entgegenzuwirken (4, 5).

Verlangsamte Gehirn-Atrophie bei MCI


Mild Cognitive Impairment (MCI) gilt als Vorstufe der Alzheimer-Krankheit. Bei etwa jedem zweiten Menschen über 70 Jahren entwickelt sich innerhalb von fünf Jahren aus einer MCI eine Alzheimer-Demenz (6). Werden Patienten mit MCI frühzeitig mit B-Vitaminen supplementiert, verlangsamt sich signifikant die Gehirn-Atrophie. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle VITACOG-Studie (7).
In der Studie ergab sich auch, dass sich auch die Serumkonzentration an Homocystein veringerte. Diese Daten zeigen somit die gleiche Tendenz wie die Magnetresonanztomografie und bestätigen erneut die These, dass erhöhte Homocystein-Spiegel bei älteren Menschen mit ersten Anzeichen kognitiver Einschränkungen einen Marker für die Entwicklung von Demenz oder Alzheimer-Krankheit darstellen.

Langzeitbeobachtung belegt präventiven Effekt


Daten einer Langzeitbeobachtung über sieben Jahre unterstützen die beschriebenen Ergebnisse (8). Erstmals wurde der Einfluss von Homocystein, Folsäure und Holotranscobalamin (holoTC), der bioaktiven Form des Vitamin B12, auf das Risiko einer Alzheimer-Entstehung parallel untersucht. Patienten zwischen 65 und 79 Jahren wurden über einen Zeitraum von sieben Jahren beobachtet. 17 Patienten (6,2%) erkrankten an Alzheimer. Die Betroffenen wiesen bereits zu Beginn höhere Homocystein- und niedrigere holoTC-Spiegel auf. Ursache könnte eine dadurch gesteigerte ß-Amyloid-Bildung (9) sein. Aber auch neurotoxische Homocystein-Effekte (10) und direkte DNA-Schädigungen werden diskutiert (11). Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine Supplementierung insbesondere mit Vitamin B12 in der Prävention der Alzheimer-Erkrankung höchst effektiv sein kann.

Prävention bereits im mittleren Lebensalter


Ein B-Vitamin-Mangel entwickelt sich häufig über Jahre. Die Symptome zeigen sich schleichend und sind daher zunächst unauffällig und unspezifisch, wie zum Beispiel Schlafstörungen, Müdigkeit oder Vergesslichkeit (12). Hat sich eine Demenz erst einmal manifestiert, kann man therapeutisch nur noch schwer reagieren. Sinnvoll ist daher eine frühe Prävention bereits ab dem mittleren Lebensalter, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Basis hierfür sind eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie das Vermeiden von Tabakkonsum. B-Vitamine, vor allem Folsäure und Vitamin B12, verringern nach aktueller Studienlage das Risiko einer Demenzerkrankung. Sie sind daher eine vielversprechende Option für die Alzheimer-Prävention (4, 5, 7, 8).

Quelle Hevert
Startseite | Kontakt | Impressum | Übersicht
Eisbär-Apotheke
Apothekerin Sabine Bäumer e. K.
An der RaumFabrik 6
76227 Karlsruhe
Tel.(07 21) 89 33 08 80
Fax (07 21) 89 33 08 89
Login
Benutzer
Passwort
Neu registrieren
Passwort vergessen?
Druckversion

Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 08:00 - 18:30 Uhr
Samstag: 09:00 - 13:30 Uhr

mail@eisbärapotheke.de


Unsere Rezepturen und Blutuntersuchungen sind zertifiziert durch das Zentrallabor Deutscher Apotheker Zertifikat Rezeptur Zertifikat Blutuntersuchung
Arzneimittel Kommission 1 Arzneimittel Kommission 2