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Pflanze des Monats
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Quercus robur · Stieleiche |
Familie:
Fagaceae · Buchengewächse
Beschreibung:
Einhäusiger, sommergrüner Baum mit buchtig gelappten, am Grunde herzförmig geöhrten, kurzgestielten Blättern. Die männlichen Blüten entwickeln sich in hängenden Kätzchen, die weiblichen hingegen erscheinen einzeln oder bis zu fünf Blüten vereint, an langen, aufrechten Stielen.
Kulturgeschichte:
Die Eiche spielt seit den ältesten Zeiten in der Mythologie vieler Völker eine bedeutende Rolle. Im griechischen Dodona stand die berühmte Eiche des Zeus und auf dem Kapitol in Rom wurde eine Eiche als Heiligtum der Hirten verehrt. Auch germanische Kultstätten wurden häufig in Eichenhainen errichtet. Einzeln stehende, besonders stattliche Bäume hießen Donareichen und waren dem Gott Donar geweiht. |
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Verwendeter Pflanzenteil:
Cortex Quercus, die Eichenrinde.
Wirksame Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe.
Wirkung:
Die Gerbstoffe der Eichenrinde haben stark adstringierende Wirkung, die hauptsächlich auf der oberflächlichen Gerinnung des Eiweißes der behandelten Gewebe beruht.
Anwendung:
Chronische Hautkrankheiten, vor allem Ekzeme, offene Beine und Frostbeulen werden nach wie vor mit Eichenrindenbädern behandelt. Eine aus frischer Rinde hergestellte Tinktur verwendet man in der Homöopathie bei chronischen Leber- und Milzschwellungen. Auch zur Behandlung von Alkoholismus wird sie gelegentlich verordnet. | |
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Apothekerin
Annegret
Rennert e. K.
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Login
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