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Heilpflanze des Monats
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Galega officinalis, Geißraute |
Familie:
Fabaceae · Schmetterlingsblütler
Beschreibung:
Fast kahle Staude mit unpaarig gefiederten, aus neun bis siebzehn Fiederchen mit aufgesetzter Spitze bestehenden Blättern, weißen bis lilafarbenen, in Trauben stehenden Blüten und linealen, steif aufrecht reifenden Hülsenfrüchten mit länglichen, abgeflachten Samen. Die Geißraute kommt auf feuchten Wiesen und in sumpfigem Gelände vor.
Kulturgeschichte:
Ursprünglich im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet wurde die Geißraute seit dem frühen 15. Jahrhundert als Heilpflanze "wider die pestilenzische Sucht", bei Laktationsstörungen und zur Förderung der Diurese nördlich der Alpen, insbesondere in Süddeutschland, bekannt. Im 18. Jahrhundert ist sie zeitweise sogar als Futterpflanze angebaut worden. Allerdings kam es vor allem während der Blüte nicht selten, auch bei Haustieren, zu Vergiftungen mit tödlichem Ausgang. |
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Angewandter Pflanzenteil:
Herba Galegae, das Geißrautenkraut.
Wirksame Inhaltsstoffe:
Galegin und andere Alkaloide, Flavonglykosid, Galuteolin und Saponine.
Wirkung:
Das Galegin wirkt blutzuckersenkend und laktationsfördernd.
Anwendung:
Als Adjuvans bei leichten Fällen von Diabetes. Neuerdings wurde über positive Erfahrungen bei der Behandlung ulzerierender Hautkarzinome berichtet. | |
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