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Pflanze des Monats
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Menyanthes trifoliata · Bitterklee |
Familie:
Gentianaceae · Enziangewächse
Beschreibung:
Aus dicht bewurzelten Rhizomen erwachsen ausläuferartige, bis 30 cm hohe Triebe mit endständigen Blütentrauben und langgestielten, fleischigen, aus drei Einzelblättchen bestehenden Blättern. Die sternförmigen, aus rötlichen Knospen aufbrechenden Blüten haben fünf bärtige, weiße Blumenblätter, die weiß bis rosa gefärbt sind. Der Bitterklee kommt in Sumpfgebieten und im Flachwasser vor, gelegentlich auch auf feuchtnassen Wiesen.
Kulturgeschichte:
Der ältere deutsche Name Fieberklee zeigt, dass die Pflanze als Fiebermittel benutzt wurde. Auch bei Störungen der Regelblutung soll sie sich bewährt haben. Wegen ihrer Bitterstoffe wird sie nach wie vor zum Aromatisieren von Likören und Magenbittern verwendet. |
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Angewandter Pflanzenteil:
Folia Trifolii fibrini, die Blätter des Bitterklees.
Wirksame Inhaltsstoffe:
Das Bitterglykosid Menyanthin, Gerbstoff, Pectin, Saponin und wenig ätherisches Öl.
Wirkung:
Die Inhaltsstoffe fördern die Sekretion des Magensaftes.
Anwendung:
In der Homöopathie werden Auszüge, die aus der ganzen, zur Blütezeit gesammelten Pflanze stammen, bei Kopfschmerzen, Trigeminusneuralgien und rheumatischen Beschwerden angewendet. | |
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Kesseltal-Apotheke
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Werner
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