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"Medizin war der Tee zuerst, dann wurde er zum Getränk."
Seiteninhalt ausdruckenHelicobacter pylori
helicobacter Gefährlicher Magenkeim

Helicobacter pylori ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Infektionen mit H. pylori werden für eine Reihe von Magenerkrankungen verantwortlich gemacht. Eine chronische Infektion mit H. pylori ist ein Risikofaktor für die Entstehung des Magenkarzinoms, aus diesem Grund hat die WHO  Helicobacter pylori 1994 in die Gruppe I der definierten Kanzerogene eingeordnet.
Helicobacter ist der Erreger, der in Mitteleuropa mehr Todesfälle verursacht als alle anderen Infektionskrankheiten zusammen, einschließlich Hepatitis, Aids, Typhus und Tuberkulose. ( Medical Tribune, 43. Jg., Nr. 28 )
In Deutschland sind insgesamt etwa 33 Millionen Menschen mit Helicobacter pylori infiziert, von denen ungefähr 10 bis 20 % ein peptisches Geschwür entwickeln. Das Bakterium klinkt sich in das Genom der Schleimhautzelle ein und greift dann in die Histaminproduktion ein. Das Histamin stimuliert die Säurebildung und somit entwickelt sich der Keim zu einem Histaminproblem. Dies ist u.a. auch die Ursache für die chronische Gastritis und kann häufig die Ursache für Fernstörungen über Histaminrezeptoren im Körper sein, wie z.B. Kopfschmerz oder Migräne, Herzrasen, Blutdruckschwankungen bis hin zu asthmatischen Beschwerden.
Das Bakterium scheint sich auf fäkal-oralem Weg zu verbreiten, also Ausscheidung des Bakteriums über den Stuhl und Wiederaufnahme durch Wasser oder verschmutztes Essen. Untersuchungen weisen außerdem auf die Möglichkeit eines Mund-zu-Mund oder gastro-oralen (Kontakt mit durch H. pylori infiziertem Magenschleim bei Erbrechen) Übertragungsmechanismus hin. Ferner wird auch eine mögliche Übertragung durch Schmeißfliegen diskutiert.
Im Magen schützt sich der säureempfindliche H. pylori vor der Zerstörung durch Magensäure durch die Spaltung von Harnstoff in Ammoniak und Kohlendioxid, wobei Ammoniak den pH-Wert in der unmittelbaren Umgebung des Keims anhebt („ Ammoniakmantel “). Diese Reaktion wird durch das von H. pylori produzierte Enzym Urease katalysiert, welches auch dem diagnostischen Nachweis dient (Helicobacter-Urease-Test). Auch der Nachweis von Antikörpern im Blut wird als Nachweis genutzt.
Mit Froximun Toxaprevent als Pulverstick steht ein Medizinprodukt zur Verfügung, das auf natürliche Weise Ammoniak und Histamin bindet, wodurch es der Magenkeim schwer hat, sich vor der Magensäure zu schützen, aber auch Entzündungen durch Histaminbindung gelindert werden. Bei regelmässiger Einnahme, zum Beispiel auch zur Leberentlastung, hat man somit eine natürliche Möglichkeit zum Infektionsschutz vor Helicobacter pylori.


Helicobacter Helicobacter  (PDF zum Download)


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