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Seiteninhalt ausdruckenHeilpflanze des Monats

Tamarindus indica · Tamarindenbaum

Familie:

Fabaceae · Hülsenfrüchtler

Beschreibung:

Der Tamarindenbaum wird bis 25 m hoch, war vermutlich im nordostafrikanischen Savannengebiet beheimatet, muß aber bereits sehr früh nach Indien gelangt sein. Heute wird er in fast allen tropischen Ländern angepflanzt. Die Blätter sind mimosenartig gefiedert. Aus den kleinen, unauffälligen, gelb gefärbten Blüten reifen dickliche, bis zu 15 cm lange Hülsenfrüchte, die nicht aufspringen; sie enthalten ein breiartiges, süßsauer schmeckendes Fruchtmus, das frisch, getrocknet oder mit Butter vermischt gegessen wird.

Kulturgeschichte:

Ehrwürdige Tamarindenbäume spielen in afrikanischen Siedlungen die gleiche Rolle wie alte Linden oder Eichen in Europa. In allen indischen Kräuterbüchern wird auf das wohlschmeckende Fruchtfleisch des Tamarindenbaumes hingewiesen und betont, dass es schon die alten Seefahrer als Antiskorbutmittel schätzten.


Verwendeter Pflanzenteil:

Pulpa Tamarindorum, das Tamarindenmus.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Zucker, Weinsäure, Weinstein, Zitronensäure und Schleimstoffe.

Wirkung:

Die Inhaltsstoffe haben abführende Wirkung.

Anwendung:

Tamarindenmus ist Bestandteil einiger milder Abführmittel.

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