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Seiteninhalt ausdruckenPilz des Monats

Xeromphalina campanella · Glöckchennabeling

So kleine Pilze wie der Glöckchennabeling lassen sich schwer bestimmen, weil die Winzigkeit aller Teile eine genauere Prüfung sehr erschwert. Trotzdem erkennt man den Glöckchennabeling im Walde auf den ersten Blick; denn er bedeckt, wie kaum ein anderer Pilz ähnlichen Aussehens, oft in Hunderten von Exemplaren modernde Fichtenstümpfe. Ganz treffend ist deshalb auch der Name Geselliger Glöckchennabeling.

Erkennungsmerkmale

Hut: Das Hütchen dieses winzigen Blätterpilzes wird ungefähr einen cm breit, ist in der Mitte genabelt, dünnhäutig, stark gerieft, hygrophan, gelb bis rotbraun.
Lamellen:   Am Stiel breit angewachsen, etwas herablaufend, heller als der Hut gefärbt und manchmal miteinander aderig verbunden.
Stiel: Bis 20 mm lang und etwa ein mm stark, oben bestäubt, gegen das untere Ende dunkler, ziemlich zäh und meistens hohl.
Fleisch: Sehr dünn und ohne auffallenden Geruch und Geschmack.

Vorkommen

Der Glöckchennabeling findet sich fast ausschließlich auf halb vermoderten Nadelholzstümpfen, immer gesellig wachsend. Ganz besonders bevorzugt er derartige Strünke in feuchten Fichtenwäldern der Gebirge. An solchen Plätzen wird er in Nordamerika und durch ganz Eurasien häufig gefunden.

Verwechslungsmöglichkeiten

Durch sein Aussehen und das gesellige Wachstum so eindeutig charakterisiert, dass eine Verwechslung kaum möglich ist. In Mitteleuropa finden sich noch drei Arten der Gattung Xeromphalina, die aber zu den selten gefundenen Raritäten gehören.

Verwendungsmöglichkeiten

Das winzige Pilzchen ist zwar nicht giftig, aber so unergiebig, dass sich das Sammeln nicht lohnt, praktisch also wertlos.

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