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Heilpflanze des Monats
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Arnica montana, Arnika |
Familie:
Asteraceae, Korbblütler
Beschreibung:
Perennierende Pflanze mit grundständiger Blattrosette, ein bis drei Paaren gegenständiger Stengelblätter und gelben, endständigen, strahlenförmigen Blütenköpfen, die aus 15 bis 25 einzelnen Zungenblüten bestehen. Sie wächst auf kalkarmen Magerrasen, Bergweiden und in lichten Nadelwäldern.
Kulturgeschichte:
In der Antike war Arnika als Heilpflanze unbekannt. Auch in den deutschen Kräuterbüchern aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts kommt Arnika nicht vor. Allerdings wurde sie gelegentlich mit dem Echten Alant, Inula helenium, mit dem Ferkelkraut, Hypochaeris uniflora und mit dem Wiesenbocksbart, Tragopogon pratensis, verwechselt. |
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Angewandter Pflanzenteil:
Radix Arnicae, die Wurzel und Flores Arnicae, die Blüten.
Wirksame Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Flavonglykoside und Bitterstoffe.
Wirkung:
Äußerlich wirken die Inhaltsstoffe der Arnika hyperämisierend und resorptionsfördernd, innerlich anregend auf Herz und Kreislauf.
Anwendung:
Arnikatinktur wird bei Blutergüssen, Prellungen und rheumatischen Beschwerden verordnet, mitunter auch bei Zahnfleischbluten und Entzündungen der Mundschleimhaut. Für den inneren Gebrauch sollten nur standardisierte Präparate zur Anwendung kommen, so z. B. bei der Behandlung koronarer und cerebraler Durchblutungsstörungen. Vor selbst zubereiteten alkoholischen Arnikaauszügen, die in der Laienmedizin wieder an Bedeutung gewonnen haben, ist ausdrücklich zu warnen. | |
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